Dunkle Wolk - Der Bau

Dunkle Wolk - Der Bau

Ein TheaterTanzKonzert

Im Frühjahr 2020 veränderten sich schlagartig die Lebensbedingungen weltweit.
Die meisten Menschen trafen die einschneidenden Veränderungen hart und mit ihnen kam die Angst. Die Natur des Menschen, seine Vulnerabilität standen unerwartet im Zentrum der Gesellschaft.
Während der Konzerte von Balkon zu Balkon improvisierten die beiden Musiker Claus Boesser – Ferrari und Jutta Glaser zu einem alten deutschen Volkslied „Es geht ein dunkle Wolk herein“. Intensive, perkussive, klangvolle Sessions, die faszinierten. Es entstand die Idee, daraus, ein TheaterTanzKonzert zu formen, eine intuitive Beschäftigung mit den Erschütterungen, der Verletzlichkeit, der Hilflosigkeit dieser Monate.
Jadi Carboni, Tänzerin und Choreografin aus Graz, setzt sich mit den Auswirkungen von Angst, Ignoranz und latenter Gewaltbereitschaft auseinander. Der Schauspieler Nils Kretschmer spielt eine unvollendete Erzählung Frank Kafkas. DER BAU, 1923/24 kurz vor seinem Tod geschrieben, ist das Protokoll einer Welt, in der die Zerrissenheit zwischen Existenzangst und dem Versuch, sich Sicherheit zu verschaffen, intensiv und intim erzählt wird.

Ensemble:

Gesang            Jutta Glaser

Gitarre             Claus Boesser Ferrari

Tanz                Jadi Carboni

Schauspiel       Nils Kretschmer

Regie               Barbara Wachendorff

Organisation    Andreas Wahlster

Dramaturgie     Joachim Henn

Fotos               Mia Boesser – Ferrari/Marc Skribiak

Lichttechnik     Simon Peulen

Video              Raw Hunter/Marc Skribiak

Premiere: 22.10.2021 20 Uhr
Weitere Vorstellung: 23.10.2021 20 Uhr

Hebelhalle Heidelberg
Hebelstraße 9, 69115 Heidelberg

Karten 14 Euro ermäßigt 7 Euro
Vorbestellung: 0173-5350898
Karten auch an der Abendkasse
barbara.wachendorff@gmx.de

Es gelten die am 22.10.2021 gültigen Regeln der Coronabestimmungen der Stadt Heidelberg.

Eine Produktion von IKUMU e.V.

Gefördert durch das Förderprogramm Kunst trotz Abstand

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Großen Dank für die Unterstützung an Jai Gonzales und Bernhard Fauser.